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Drei Justizurgesteine wechseln in den Ruhestand

Datum: 24.04.2019

Kurzbeschreibung:  Mit Elke Dreher, Ellen Riedl und Armin Schwarz gehen gleich drei altgediente Beamtinnen und Beamte des Verwaltungsgerichts nach jeweils mehr als 40 Dienstjahren in den Ruhestand.

Elke Dreher, Ellen Riedl und Armin Schwarz Ruhestand

Amtsinspektorin Elke Dreher aus Vilsingen beendete Ende März nach fast 47 Berufsjahren ihre Tätigkeit beim Verwaltungsgericht Sigmaringen. Sie kam nach ihrem Eintritt in die Justiz im Anfang 1972 nach der Staatsprüfung für den mittleren Justizdienst im Oktober 1974 vom Amtsgericht zum Verwaltungsgericht Sigmaringen. Hier war sie als Urkundsbeamtin – nur unterbrochen durch die Beurlaubung zur Kindererziehung – zuletzt seit langen Jahren in der 6. Kammer tätig, die hauptsächlich Verfahren auf Zulassung zum Studium bearbeitet. Über viele Jahre war sie zudem für die Festsetzung von Gerichtskosten, die Entschädigung von ehrenamtlichen Richtern, Sachverständigen, Dolmetschern sowie Zeugen zuständig und hat die Rechtsantragsstelle des Gerichts mitbetreut, wo Bürger ihre Klagen zur Niederschrift erheben können. Daneben war Elke Dreher bis zum Eintritt in den Ruhestand auch Ansprechpartnerin für Chancengleichheit und Gesundheitsmanagement im Gericht.

Diplomrechtspflegerin (FH) Ellen Riedl aus Herbertingen trat nach ihrem Abitur im Jahr 1973 als Beamtin auf Widerruf beim Amtsgericht Bad Saulgau in die Justiz ein. Nach dem Studium und einer Station bei der Staatsanwaltschaft in Stuttgart kam sie Anfang 1979 zum Verwaltungsgericht Sigmaringen und wurde hier zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt. In der Laufbahn des gehobenen Justizdienstes war Ellen Riedl – zuletzt als Amtfrau – über die Jahre hinweg, unterbrochen ebenfalls durch einen Erziehungsurlaub, zunächst als Urkundsbeamtin, dann insbesondere in verschiedenen Bereichen des Kostenwesens, der gerichtlichen Vollstreckung und im Rechtshilfeverkehr mit dem Ausland tätig. Ellen Riedl tritt Ende April mit dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand.

Der gebürtige Bad Cannstatter Amtsrat Armin Schwarz nahm seine Berufslaufbahn 1975 als Inspektoranwärter auf. Zunächst studierte er an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Stuttgart. Nach der Staatsprüfung mit dem Studienabschluss Diplomverwaltungswirt (FH) trat er noch im Dezember 1979 als Gerichtsinspektor zur Anstellung beim Verwaltungsgericht Stuttgart ein, wo er 1982 zum Beamten auf Lebenszeit ernannt wurde. Im Jahr 1988 kam er als stellvertretender Verwaltungsleiter zum Verwaltungsgericht Sigmaringen. Diesem blieb er in dieser Funktion mit einem bunten Strauß von Aufgaben, unter anderem als Beauftragter für die EDV und für die Gewährleistung des Datenschutzes, als stets hilfsbereiter Ansprechpartner und ruhender Pol treu. Ende Juni tritt er nach über 46 Jahren Tätigkeit im öffentlichen Dienst in den Ruhestand. Seit Jahrzehnten ist er in unterschiedlichen Funktionen in der neuapostolischen Kirche Süddeutschland tätig. Er freut sich, sich hier weiter einbringen und jetzt mehr Zeit mit der Familie und im Freien verbringen zu können.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde Ende März übergab der Präsident des Verwaltungsgerichts, Professor Dr. Christian Heckel, den künftigen Pensionären die vom Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg ausgestellten Urkunden über die Versetzung in den Ruhestand und dankte ihnen für ihr erfolgreiches berufliches Wirken und die dem Land Baden-Württemberg in über mehr als vier Jahrzehnten geleisteten treuen Dienste. Gleichzeitig wünschte er - auch für die ganze Kollegenschaft – glückliche Jahre für den neuen Lebensabschnitt. (Bi.)

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